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Wir betrachten das Thema mit seinen
zahlreichen Facetten aus der Sicht
unterschiedlicher Fachdisziplinen:
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Geschichte
Neuzeit,
Volkskunde,
Mentalitätsgeschichte,
Kirchengeschichte,
Theologie,
Rechtsgeschichte,
Genderforschung,
Medizingeschichte,
Mythologie,
Brauchtum und Sagen,
Kunstgeschichte.
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Drei Frauen werden als Hexen verbrannt,
rechts daneben sind die hochedlen Richter zu erkennen.
Der linken Frau, sie ist als echte Hexe an den offenen
Haaren zu erkennen, erscheint ein weiblicher Drachenteufel.
Holzschnitt auf einem Flugblatt aus Derneburg im
Harz, 1627.
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Wir sammeln Ortschaften und bestimmen
deren Herrschaftsgebiete, in denen während des 16.-18.
Jahrhunderts Anklagen wegen Hexerei und Zauberei (Truterei)
überliefert sind und erstellen so ein zuverlässiges
Ortsregister für ganz Franken in seinen heutigen Grenzen.
Wir suchen nach Prozeßakten in den Archiven, auch in kleineren
Orten und halten fest, was nach älterer Überlieferung
heute nicht mehr aufzufinden ist. Ein solches Register der Hexenopfer
mit deren Namen, mit den Herkunfts- und Prozeßorten und
mit dem Zeitpunkt der Anklagen ermöglicht regionalen Forschern
und Forscherinnen den Quellenhinweisen nachzugehen und Neues
zutage zu fördern.
Wir sind vernetzt mit den Bayerischen Geschichtswerkstätten.
Wer ernsthaft bereit ist, bei der Geschichtswerkstatt mitzuarbeiten,
ist herzlich dazu eingeladen.
Während über die Hexenverfolgungen in manchen Gegenden
Deutschlands, z. B. am Rhein, im deutschen Südwesten und
im Süden Bayerns gründliche Forschungen vorliegen,
sind in Franken noch weite Gebiete der historischen Verfolgung
kaum berücksichtigt geblieben.
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Bild oben: Drei Darstellungen der Hexerei 1489
Links: drei als Tiere verzauberte Gestalten fliegen
auf dem Besen zum Hexentreffen.
Mitte:eine Hexe trifft mit Ihrem Zauberpfeil (Hexenschuß)einen
Mann am Fuß.
Rechts: Zwei Hexen brauen in einem Topf mithilfe
einer Schlange und eines Hahns einen Zauber, mit dem sie
Hagel bewirken können.
Illustration aus dem Hexenbuch "de Lamis"
von Ulrich Molitor, 1489. |
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